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Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V.

Hygiene-Tipp, Dezember 2008

Einzeldosisampullen oder Mehrdosenbehältnisse für Injektionen

01.12.2008

Für Injektionen sind möglichst Einzeldosisampullen zu verwenden. Restmengen in Normalampullen dürfen nur in Sonderfällen (z. B. Opiate) kurzfristig aufbewahrt und weiterverwendet werden ...

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Hygiene-Tipp, November 2008

Injektionen und Punktionen

01.11.2008

Spritzen für Injektionen dürfen erst unmittelbar vor der Verabreichung aufgezogen werden. Vor der Vorbereitung und der Durchführung von Injektionen und Punktionen ist eine hygienische Händedesinfektion (30 Sekunden Einwirkzeit) erforderlich.
Es sind ausschließlich sterile Spritzen, Kanülen und Instrumente zu verwenden (Die Kanüle ist bei Fehlpunktion zu verwerfen). Das bereitgestellte Instrumentarium ist vor mikrobieller Kontamination zu schützen ...

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Hygiene-Tipp, Oktober 2008

Mindestinhalte eines Hygieneplanes für die Praxis des niedergelassenen Chirurgen

01.10.2008

Gemäß Infektionsschutzgesetz und TRBA 250 müssen alle niedergelassenen Arztpraxen über Hygienepläne verfügen. Nach der TRBA 250 kann auf Betriebsanweisungen nach Biostoff-Verordnung verzichtet werden, wenn alle relevanten Fragen im Hygieneplan geregelt sind. Ein guter Hygieneplan lohnt sich also!

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Hygiene-Tipp, September 2008

Hygienemängel führen zur Beweislast-Umkehr

01.09.2008

Der Bundesgerichtshof hat 2007 und 2008 in zwei Urteilen (Az. VI ZR 158/06 und VI ZR 118/06) die Haftung bei Hygienemängeln verschärft:
Diese zählen zu den „voll beherrschbaren Risiken“, d.h. Hygiene ist grundsätzlich regelbar, sowohl durch schriftliche Vorgaben als auch in ihrer Umsetzung ...

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Hygiene-Tipp, August 2008

MRSA in der Praxis

01.08.2008

MRSA-positive Patienten dürften heute in jeder Praxis vertreten sein. Nach der TRBA 250 (Technische Regel des Bundesarbeitsministeriums: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtpflege), der Gesetzeskraft zukommt, sind im Hygieneplan Regelungen für den Umgang mit MRSA-positiven Patienten zu treffen ...

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Hygiene-Tipp, Juli 2008

Wundantiseptik

01.07.2008

Mittel der Wahl
Sofern eine Wundantiseptik indiziert ist, sind bei akuten Wunden Octenidin- oder Polihexanid-basierte Präparate Mittel der Wahl.
Für chronische Wunden und Verbrennungswunden ist Polihexanid als handelsübliche Lösung (Arzneimittel) oder als Wundauflage (Medizinprodukt) wegen der gleichzeitigen Förderung der Wundheilung Mittel der Wahl ...

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Hygiene-Tipp, Juni 2008

Ringe, Schmuck, Piercing und Tattoos

17.06.2008

Ringe, Schmuck, Piercing und Tattoos sind ein immer wiederkehrendes Thema. Vieles dazu ist gesetzlich geregelt:
Die Technische Regel Biologische Arbeitsstoffe 250 (TRBA 250), die als Verordnung des Bundesarbeitsministeriums quasi Gesetzeskraft hat, schreibt dazu in Punkt 4.1.2.6:
„Bei Tätigkeiten, die eine hygienische Händedesinfektion erfordern, dürfen an Händen und Unterarmen keine Schmuckstücke, Uhren und Eheringe getragen werden. Derartige Gegenstände können die Wirksamkeit der Händedesinfektion vermindern.“ ...

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Hygiene-Tipp, Mai 2008

Händedesinfektion dem Händewaschen deutlich überlegen

01.05.2008

Händedesinfektion dem Händewaschen deutlich überlegen

Die meisten Mitarbeiter im Gesundheitswesen halten die alkoholische Händedesinfektion für Hautschädigender als die Händewaschung. Dabei ist es gerade umgekehrt:
Häufiges Händewaschen führt zu einer Beanspruchung und Austrocknung der Haut, nicht dagegen Händedesinfektion. Chirurgische Tätigkeit ist aus arbeitsmedizinischer Sicht allein wegen des dauerhaften Tragens von Handschuhen Feuchtarbeit und beansprucht die Haut daher zusätzlich ...

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