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Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V.

Hygiene-Tipp, Dezember 2009

Arbeitsmedizinische Angebotsuntersuchungen wegen Infektionsrisiken

01.12.2009

Soweit Mitarbeiter im Gesundheitswesen sich keinen arbeitsmedizinischen Pflichtuntersuchungen – z.B. bei Risiko durch Hep. B, C und HIV - unterziehen müssen, besteht auf Grund diverser Infektionsrisiken die Verpflichtung des Arbeitgebers zu Angebotsuntersuchungen. Diese können nach der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)“ aus dem Jahr 2008 vom Arbeitnehmer abgelehnt werden, sind ihm aber wiederkehrend anzubieten.
Dies trifft zu für alle Tätigkeiten, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung der Schutzstufe 2 ...

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Hygiene-Tipp, November 2009

Gefährdungsbeurteilung in der Arztpraxis bei Infektionsrisiken

01.11.2009

Nach der TRBA 250 (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen) muss in allen Praxen eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und regelmässig überprüft werden. Dabei sind insbesondere typische Infektionsrisiken wie Hepatitis B und C, HIV (z.B. bei Blutabnahme), HPV (bei Kondylomabtragung) oder Influenza (in der Wintersaison) zu berücksichtigen ...

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Hygiene-Tipp, Oktober 2009

Arbeitsmedizinische Pflichtuntersuchungen wegen Infektionsrisiken

01.10.2009

Hauptrisiko für Beschäftigte im Gesundheitswesen sind Infektionskrankheiten. Deshalb sind Mitarbeiter im allgemeinen regelmässig arbeitsmedizinisch zu überwachen. Nach der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)“ aus dem Jahr 2008 wird zwischen folgenden Untersuchungen unterschieden ...

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Hygiene-Tipp, September 2009

Was zeichnet hochwertige OP-Textilien aus?

01.09.2009

Hochwertige Funktionstextilien müssen in der Lage sein, den Keimdurchtritt im trockenen wie im nassen Zustand zu verhindern ...

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Hygiene-Tipp, August 2009

OP-Textilien zur Vermeidung nosokomialer Infektionen

01.08.2009

Patient und Personal sind in der Lage, Mikroorganismen abzusondern, die sich auf der Körperoberfläche und im Nasen-Rachen-Raum befinden ...

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Hygiene-Tipp, Juli 2009

Anforderungen der Hygiene an Kleidung in der Arztpraxis

01.07.2009

In der niedergelassenen Praxis kann grundsätzlich zwischen Arbeitskleidung (=Berufskleidung), Schutzkleidung und Bereichskleidung unterschieden werden ...

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Hygiene-Tipp, Juni 2009

Abfallentsorgung in der Praxis

01.06.2009

Abfälle im Gesundheitswesen werden heute entsprechend LAGA (Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall) in Abfallschlüssel (AS) nach europäischer Norm eingeteilt ...

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Hygiene-Tipp, Mai 2009

Sofortmaßnahmen nach HIV-Exposition

01.05.2009

Jeder Praxisinhaber ist verpflichtet, Regelungen zum Vorgehen bei Stich- und Schnittverletzungen zu treffen (u.a. laut TRBA 250). Besonders problematisch sind Stich- und Schnittverletzungen bei sicherer oder wahrscheinlicher Kontamination mit HIV-positivem Material ...

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Hygiene-Tipp, April 2009

Umgang mit Trägern von Toxin-bildendem Clostridium difficile

01.04.2009

In den Krankenhäusern kommt es zunehmend zu Durchfall-Erkrankungen in Folge einer Infektion mit Toxin-bildendem Clostridum difficile. Betroffene Patienten können auch nach Entlassung aus dem Krankenhaus Träger des Erregers bleiben, wobei insbesondere die sehr beständigen Sporen über den Stuhl ausgeschieden und verbreitet werden können ...

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Hygiene-Tipp, März 2009

Händehygiene des Chirurgen

01.03.2009

Hände, Nägel und Nagelfalze sollen bei Betreten des OP-Trakts sauber sein. Hände und Unterarme sind wegen des Irritationsrisikos nicht mit einer Bürste zu reinigen. Fingernägel müssen kurz- und rund geschnitten sein, mit den Fingerkuppen abschließen und eine glatte Oberfläche aufweisen. Künstliche Fingernägel und Schmuck sind zu untersagen ...

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Hygiene-Tipp, Februar 2009

Rechtssicherheit: Hygienefehler vermeiden

01.02.2009

Hygiene gehört nach höchstrichterlicher Rechtsprechung zu den voll beherrschbaren Risiken in Krankenhaus und Praxis. Einzelne Abweichungen von allgemeinen hygienischen Vorgaben werden im Allgemeinen hinnehmbar sein; liegen jedoch mehrere schwerwiegende Abweichungen von hygienischen Regeln und Empfehlungen vor, so kann dies zu der Annahme führen, dass generell die Organisationsmängel so erheblich sind, dass auch im beklagten Einzelfall die Darlegungs- und Beweislast auf den Beklagten verlagert werden muss ...

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Hygiene-Tipp, Januar 2009

Präoperative Haarentfernung

05.01.2009

Trotz einiger Studien zu diesem Thema liegt keine strenge Evidenz für oder gegen die präoperative Haarentfernung vor. Dies liegt zum Teil daran, dass jeder Patient, jeder Eingriff und jede Situation oft einmalig ist. Der Chirurg muss daher die Entscheidung allein von der operations-technischen Notwendigkeit abhängig machen ...

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