Informationen >> Fachinformationen
01.08.2010
Diverse Papillomviren - vor allem die Typen 6, 11, 16 und 18 – rufen gesichert Krebs beim Menschen hervor. Sie können eine ursächliche Rolle spielen bei Tumoren der Zervix, der Vulva, der Vagina, des Penis, des Anus, der Mundhöhle, des Oropharynx, des Larynx und der periungualen Haut. mehr...
01.07.2010
Nach § 23 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind Leiter von Einrichtungen für ambulantes Operieren verpflichtet, die vom Robert Koch-Institut (RKI) nach § 4 IfSG festgelegten nosokomialen Infektionen fortlaufend in einer gesonderten Niederschrift aufzuzeichnen und zu bewerten. Diese Aufzeichnungen sind zehn Jahre aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen ... mehr...
20.05.2010
Propofol stellt ein besonderes Problem in der Anästhesie dar. Hierauf wurde in den vergangenen Jahren wiederholt eindringlich hingewiesen. Auch die Herstellerinformation enthält hierzu klare Ausführungen. So wurden mehrfach septische Komplikationen nach Propofol-Gabe beschrieben, wobei offensichtlich ursächlich dieselbe Ampulle für mehrere Patienten benutzt wurde. Propofol ist für eine Keimbesiedlung besonders prädestiniert, weil es sehr fetthaltig ist und keine Konservierungsmittel enthält. In einem Fall von berichteten Zwischenfällen war in der Ampulle Acinetobacter nachweisbar. In keinem der Zwischenfälle war die Blutkultur positiv, sodass davon ausgegangen wird, dass das Geschehen allein durch Endotoxine ausgelöst wurde ... mehr...
01.04.2010
2008 wurde die DIN 1946-4 überarbeitet. Danach gibt es eine
Raumklasse Ia ist vor allem gefordert für Implantate (z.B. TEP an Hüfte und Knie ... mehr...
01.03.2010
Grundsätzlich machen arbeitsphysiologische Überlegungen RLT-Anlagen in Operationssälen erforderlich: Bei längerem Aufenthalt von Personen in Räumen kommt es notwendigerweise zur Erwärmung sowie zum Anfall von Feuchtigkeit und Kohlendioxid ... mehr...
03.02.2010
Nach § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind bestimmte Krankheiten namentlich meldepflichtig an die Gesundheitsämter. Nachfolgend die im praktischen Alltag wesentlichen ... mehr...
05.01.2010
Nach TRBA 250 hat der Arbeitgeber den Beschäftigten persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.
Dabei ist ein Augen- oder Gesichtsschutz erforderlich, wenn mit Verspritzen oder Versprühen infektiöser oder potenziell infektiöser Materialien oder Flüssigkeiten zu rechnen ist und technische Maßnahmen nicht möglich sind ... mehr...
01.12.2009
Soweit Mitarbeiter im Gesundheitswesen sich keinen arbeitsmedizinischen Pflichtuntersuchungen – z.B. bei Risiko durch Hep. B, C und HIV - unterziehen müssen, besteht auf Grund diverser Infektionsrisiken die Verpflichtung des Arbeitgebers zu Angebotsuntersuchungen. Diese können nach der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)“ aus dem Jahr 2008 vom Arbeitnehmer abgelehnt werden, sind ihm aber wiederkehrend anzubieten.
Dies trifft zu für alle Tätigkeiten, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung der Schutzstufe 2 ... mehr...
01.11.2009
Nach der TRBA 250 (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen) muss in allen Praxen eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und regelmässig überprüft werden. Dabei sind insbesondere typische Infektionsrisiken wie Hepatitis B und C, HIV (z.B. bei Blutabnahme), HPV (bei Kondylomabtragung) oder Influenza (in der Wintersaison) zu berücksichtigen ... mehr...
01.10.2009
Hauptrisiko für Beschäftigte im Gesundheitswesen sind Infektionskrankheiten. Deshalb sind Mitarbeiter im allgemeinen regelmässig arbeitsmedizinisch zu überwachen. Nach der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)“ aus dem Jahr 2008 wird zwischen folgenden Untersuchungen unterschieden ... mehr...
01.09.2009
Hochwertige Funktionstextilien müssen in der Lage sein, den Keimdurchtritt im trockenen wie im nassen Zustand zu verhindern ... mehr...
01.08.2009
Patient und Personal sind in der Lage, Mikroorganismen abzusondern, die sich auf der Körperoberfläche und im Nasen-Rachen-Raum befinden ... mehr...
01.07.2009
In der niedergelassenen Praxis kann grundsätzlich zwischen Arbeitskleidung (=Berufskleidung), Schutzkleidung und Bereichskleidung unterschieden werden ... mehr...
01.06.2009
Abfälle im Gesundheitswesen werden heute entsprechend LAGA (Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall) in Abfallschlüssel (AS) nach europäischer Norm eingeteilt ... mehr...
01.05.2009
Jeder Praxisinhaber ist verpflichtet, Regelungen zum Vorgehen bei Stich- und Schnittverletzungen zu treffen (u.a. laut TRBA 250). Besonders problematisch sind Stich- und Schnittverletzungen bei sicherer oder wahrscheinlicher Kontamination mit HIV-positivem Material ... mehr...
01.04.2009
In den Krankenhäusern kommt es zunehmend zu Durchfall-Erkrankungen in Folge einer Infektion mit Toxin-bildendem Clostridum difficile. Betroffene Patienten können auch nach Entlassung aus dem Krankenhaus Träger des Erregers bleiben, wobei insbesondere die sehr beständigen Sporen über den Stuhl ausgeschieden und verbreitet werden können ... mehr...
01.03.2009
Hände, Nägel und Nagelfalze sollen bei Betreten des OP-Trakts sauber sein. Hände und Unterarme sind wegen des Irritationsrisikos nicht mit einer Bürste zu reinigen. Fingernägel müssen kurz- und rund geschnitten sein, mit den Fingerkuppen abschließen und eine glatte Oberfläche aufweisen. Künstliche Fingernägel und Schmuck sind zu untersagen ... mehr...
01.02.2009
Hygiene gehört nach höchstrichterlicher Rechtsprechung zu den voll beherrschbaren Risiken in Krankenhaus und Praxis. Einzelne Abweichungen von allgemeinen hygienischen Vorgaben werden im Allgemeinen hinnehmbar sein; liegen jedoch mehrere schwerwiegende Abweichungen von hygienischen Regeln und Empfehlungen vor, so kann dies zu der Annahme führen, dass generell die Organisationsmängel so erheblich sind, dass auch im beklagten Einzelfall die Darlegungs- und Beweislast auf den Beklagten verlagert werden muss ... mehr...
05.01.2009
Trotz einiger Studien zu diesem Thema liegt keine strenge Evidenz für oder gegen die präoperative Haarentfernung vor. Dies liegt zum Teil daran, dass jeder Patient, jeder Eingriff und jede Situation oft einmalig ist. Der Chirurg muss daher die Entscheidung allein von der operations-technischen Notwendigkeit abhängig machen ... mehr...
01.12.2008
Für Injektionen sind möglichst Einzeldosisampullen zu verwenden. Restmengen in Normalampullen dürfen nur in Sonderfällen (z. B. Opiate) kurzfristig aufbewahrt und weiterverwendet werden ... mehr...
01.11.2008
Spritzen für Injektionen dürfen erst unmittelbar vor der Verabreichung aufgezogen werden. Vor der Vorbereitung und der Durchführung von Injektionen und Punktionen ist eine hygienische Händedesinfektion (30 Sekunden Einwirkzeit) erforderlich.
Es sind ausschließlich sterile Spritzen, Kanülen und Instrumente zu verwenden (Die Kanüle ist bei Fehlpunktion zu verwerfen). Das bereitgestellte Instrumentarium ist vor mikrobieller Kontamination zu schützen ... mehr...
01.10.2008
Gemäß Infektionsschutzgesetz und TRBA 250 müssen alle niedergelassenen Arztpraxen über Hygienepläne verfügen. Nach der TRBA 250 kann auf Betriebsanweisungen nach Biostoff-Verordnung verzichtet werden, wenn alle relevanten Fragen im Hygieneplan geregelt sind. Ein guter Hygieneplan lohnt sich also! mehr...
01.09.2008
Der Bundesgerichtshof hat 2007 und 2008 in zwei Urteilen (Az. VI ZR 158/06 und VI ZR 118/06) die Haftung bei Hygienemängeln verschärft:
Diese zählen zu den „voll beherrschbaren Risiken“, d.h. Hygiene ist grundsätzlich regelbar, sowohl durch schriftliche Vorgaben als auch in ihrer Umsetzung ... mehr...
01.08.2008
MRSA-positive Patienten dürften heute in jeder Praxis vertreten sein. Nach der TRBA 250 (Technische Regel des Bundesarbeitsministeriums: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtpflege), der Gesetzeskraft zukommt, sind im Hygieneplan Regelungen für den Umgang mit MRSA-positiven Patienten zu treffen ... mehr...
01.07.2008
Mittel der Wahl
Sofern eine Wundantiseptik indiziert ist, sind bei akuten Wunden Octenidin- oder Polihexanid-basierte Präparate Mittel der Wahl.
Für chronische Wunden und Verbrennungswunden ist Polihexanid als handelsübliche Lösung (Arzneimittel) oder als Wundauflage (Medizinprodukt) wegen der gleichzeitigen Förderung der Wundheilung Mittel der Wahl ... mehr...
17.06.2008
Ringe, Schmuck, Piercing und Tattoos sind ein immer wiederkehrendes Thema. Vieles dazu ist gesetzlich geregelt:
Die Technische Regel Biologische Arbeitsstoffe 250 (TRBA 250), die als Verordnung des Bundesarbeitsministeriums quasi Gesetzeskraft hat, schreibt dazu in Punkt 4.1.2.6:
„Bei Tätigkeiten, die eine hygienische Händedesinfektion erfordern, dürfen an Händen und Unterarmen keine Schmuckstücke, Uhren und Eheringe getragen werden. Derartige Gegenstände können die Wirksamkeit der Händedesinfektion vermindern.“ ... mehr...
01.05.2008
Händedesinfektion dem Händewaschen deutlich überlegen
Die meisten Mitarbeiter im Gesundheitswesen halten die alkoholische Händedesinfektion für Hautschädigender als die Händewaschung. Dabei ist es gerade umgekehrt:
Häufiges Händewaschen führt zu einer Beanspruchung und Austrocknung der Haut, nicht dagegen Händedesinfektion. Chirurgische Tätigkeit ist aus arbeitsmedizinischer Sicht allein wegen des dauerhaften Tragens von Handschuhen Feuchtarbeit und beansprucht die Haut daher zusätzlich ... mehr...
Die Übertragung von Krankheitserregern im Krankenhaus von Arzt auf Patient wird mit Hilfe von Zeichentrick leicht verständlich vermittelt. mehr...
Die Bedeutung der Händedesinfektion wird „sexy"vermittelt. mehr...
14. Lieferung erschienen! mehr...
Krankenhaushygienische Leitlinien für die Ausführung und den Betrieb von raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in Krankenhäusern
Virushepatitis durch Anpassen beim Augenoptiker oder Hornhautentzündung durch mangelhafte Wirksamkeit der Pflegesysteme zu Hause? mehr...
Führende US amerikanische Hygieniker fordern routinemäßige Flächendesinfektion zur Verhütung und Kontrolle Antibiotika resistenter Krankheitserreger im Krankenhaus und in anderen medizinischen Bereichen mehr...
Prüfung und Bewertung der Reinigungs- und Desinfektionswirkung von Endoskop-Dekontaminationsautomaten sowie -Desinfektionsautomaten mehr...